Weichenselbstbau einmal anders - 28. 2. 16

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Heute will ich euch meinen Eigenbau einer Weiche vorstellen. Sie ist eigentlich für die Erweiterung meines kleinen Schattenbahnhofs vorgesehen, wo mann sie dann nicht wieder zu Gesicht bekommt. So gesehen hätte ich das Ganze garnicht so aufwendig machen brauchen. Aber eine kaufen wollte ich auch nicht sondern weil ich über den Selbstbau gelesen habe es einfach an einem unauffälligen Objekt probieren. Wenn schon Eigenbau dann aber richtig. Und das ist daraus geworden.


Als "Grundplatte" dient ein Rest Leiterplattenmaterial. Ich hab´s nie probiert, aber einzelne Schwellen aus Hartpapier oder Pertinax erschienen mir zu instabil. Außerdem wollte ich echte Holzschwellen.

Der Rohbau ist fertig.

Hier sieht man den Zwischenraum wo die Schwellen ihren Platz finden.

Ein Vergleich mit einer ROCO-Weiche.

Eine Auswahl an "selbstgeschnitzten" Schwellen.

Die Kleineisen bestehen aus Alustreifen von Puddingbecherdeckeln, mit einem Dorn in Schienenbreite freihändig gestanzt, anchließend auf Länge geschnitten.

Fast fertige Weiche. Schwellen einkleben ging gerade noch - Aber die winzigen Aluschnipsel.....

Detailfoto. So eine Nahaufnahme ist sehr verräterisch - da hat sich doch oben links ein Fehlproduktionskleineisen dazwischengemogelt.

Fertig. Ich bin doch kein Feinscaler, ohne Füllstück für das Herzstüch geht´s doch nicht.

Dieses Bild ist gestellt. So könnte es mal aussehen, aber die Weiche kommt ja in den Untergrund.

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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von N-Modellbahn am 28. 2. 16
Das finde ich eine klasse Idee :)
Für den richtigen Einsatz oben auf der Modellbahn, dann aber bitte keinen Oberflurantrieb :D

Viele Grüße und weiter so,
Jörg von www.N-Modellbahn.de

Kommentar von N-Bahn-Tom am 29. 2. 16
Ja, Danke.

Wie gesagt, die Weiche kommt in den Untergrund. Da spielt Schönheit keine Rolle, funktionieren muß es, und den Test hat sie bestanden. Das war auch mehr eine "Machbarkeitsstudie" für mich. Wenn diese Weiche wirklich sichtbar verbaut werden soll hätte ich mir zB. mit der korrekten Schwellenlage und dem Abstand der Zungenspitzen mehr Mühe gegeben (geben müssen). Ursprünglich war auch garnicht geplant das Ergebnis hier zu zeigen.

FreuNdlichen Gruß Thomas

Kommentar von r.polli am 15. 3. 16
Hallo,
bei so einer tollen Arbeit: Hut ab.
Gruß Roland

Kommentar von Roland B. am 9. 4. 16
Hallo Thomas,

Vielen Dank für die Anregung, die Dein Beitrag vermittelt. Das Werk ist wohl gelungen. Eines kann ich Deinem Beitrag nicht zweifelsfrei entnehmen. Wie hast du den Abstand zwischen Grundplatte und Schienen hingekriegt? Ich sehe eine ganze Reihe von Lötstellen. Jedoch nicht was sich darunter befindet.

Viele Grüße
Roland

Kommentar von N-Bahn-Tom am 12. 4. 16
Hallo Roland,

als Distanzstücke habe ich Abschnitte von Elektroinstallationskabel für die Hauselektrik frei nach Gefühl mit einem Seitenschneider abgeknipst. Der immer gleiche Durchmesser garantiert einen immer gleichen Abstand. Die ca. 1,5 mm langen Stückchen habe ich quer zum Gleis, dort wo keine Schwellen hinkommen, aufgelötet. Und darauf dann das Schienenprofil. Der runde Draht war nicht immer optimal zu löten so das das Zinn nicht breit verläuft und kein richtiger Platz für die Schwellen bleibt. Weniger Flussmittel ist da mehr. Manchmal mußte ich da etwas mogeln und die Schwellen unten schmaler schnitzen, sieht ja keiner ;)

FreuNdlichen Gruß Thomas

Kommentar von Roland B. am 17. 4. 16
Hallo Tom

Vielen Dank für die Info.

Viele Grüße
Roland

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