Aufbau einer Schweizer Alpenbahn in Spur N, Teil 3 - 26. 4. 08

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Von Brücken, Galerien, Tunnels, Stützmauern...

Ein wichtiges Ziel meiner entstehenden Anlage ist eine möglichst glaubwürdige Darstellung der Landschaft. Natürlich müssen, wie auf jeder Anlage, viele Kompromisse eingegangen werden, welche der "grossen" Natur nicht entsprechen.
Ich glaube, das Gestalten eines stimmigen Gesamtbilds der Landschaft ist wichtiger als das exakte Nachbauen einer echten Vorbildsituation. Dafür reicht der Platz in meinem Keller eh nicht! Der Betrachter muss hinschauen und sich denken: "ja, dass diese Strasse so verläuft, macht Sinn! Ja, diese Stützmauer verhindert das Abrutschen des Hangs!"

Grundsätzlich baue ich die meisten Mauern, Viadukte, Galerien, etc selbst. Einerseits, weil viele handelsübliche Produkte halt einfach nicht genau so reinpassen, wie ich es mir vorstelle, andererseits entsteht so auch eine gewisse Individualität, weil jedes Gebilde halt etwas anders aussieht. Und Spass macht es auch noch.
Nur das Ritzen der Steine wird irgendwann nervtötend, vor allem bei grösseren Mauern oder Brücken...

Hier also einige Impressionen von Kunstbauten auf meiner Anlage. Finish, Begrünung etc fehlen halt noch überall.

Trotzdem viel Spass beim Betrachten.





Das Krokodil überquert den noch staubtrockenen Fluss Richtung "Wasserau". Im Hintergrund ist das grosse Viadukt probegestellt, ich hatte wohl gerade genug vom Ritzen...

Auf dem Weg zum Haupt-Schattenbahnhof. Der Zug kommt aus "Thalwil am See". Auch hier war ich des Ritzens überdrüssig, so entstand ein etwas moderneres Portal...

Galerie der Einzelspurstrecke auf Segment 2, Richtung kleinem Schattenbahnhof. Der liegt genau hinter der Galerie und verfügt über drei Gleise.

Die Galerie ist richtiggehend in den Fels gebaut.

Tunnelportal der Einzelspur Richtung "Wasserau". Dieses liegt am südlichen Ausgang des Bahnhofs "Thalwil am See".

Wärterhäuschen, geschützt durch Mauerwerk. Auch die Gehwege für die Gleisarbeiter sind in den Gips geritzt.

Viadukt, Felsen und Mauer. Doch der Landschaftsbauer hat noch viel zu tun!

Die Kirche von "Thalwil am See". Dieser Teil ist noch abnehmbar, da ich hier noch für weitere Arbeiten durch den Rahmen einsteigen können muss.

Alle Tunnelportale sind für das Einhängen von Fahrdraht vorbereitet. Im Innern befinden sich kleine Federchen, damit der Fahrdraht später leicht gespannt werden kann.

Hier ein Bild des Drahtes und der Federchen innerhalb des Portals. Die Fahrleitung ist bei mir nur als Attrappe gedacht. Die Stromabnehmer der Loks werden in der Höhe beschränkt.

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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von rossi am 27. 4. 08
Hallo Linus

Ich bin platt, das ist schlicht sensationell, was Du da machst. Die Kirche auf diesem kleinen Hügel mit Mäuerchen, ein Meisterwerk! Ich weiss, was es heisst, Mauersteine zu ritzen. allerdings ritze ich nicht in Gips, sondern in 3-4mm starken Styropor (oder -dur). Da ich leider etwas farbenblind bin (ist nicht so schlimm, wie viele meinen), habe ich etwas Mühe mit den Farbgebungen. Meine Frau kann das besser, aber leider ist sie nicht immer gut auf Moba zu sprechen. Bin wohl zuviel im Keller...

Würde mich freuen, Dich vielleicht mal treffen zu können um gemeinsam zu basteln (ich baue Module) oder um zu fachsimpeln.

Gruss
Rossi

Kommentar von keviNdole am 27. 4. 08
Eine super klasse Arbeit hast Du da bis jetzt erledigt.

Weiter so und viel Spaß dabei,


Michael

Kommentar von linus am 29. 4. 08
Hallo Rossi und Michael

Danke für Eure sehr ermunternden Kommentare! Motiviert zum Weitermachen.

@Rossi
Du kannst mich gerne mal via eMail kontaktieren.

Grüsse
Linus

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