Ein Stellwerk entsteht - 11. 2. 08

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Zur Steuerung meiner kleinen Anlage sollte auch ein kleines, feines Schaltpult mit Fahrreglern und Stellwerk dienen. Die Fahrregler für die drei verschiedenen analog betriebenen Fahrkreise und das Stellwerk wurden in eine Holzkonsole eingepasst und mit Aluminiumblechen abgedeckt. Zu Wartungszwecken können die Alu-Platten von der Holzkonsole abgeschraubt werden. An die rechte Platte mit dem Blockschaltbild ist von unten die kpl. Elektrik in Sandwichbauweise angeschraubt.



Als erstes hab ich das Gleisbild auf eine zugeschnittene Platine übertragen und die Schalter für Weichenstellungen und Taster für Entkuppler eingelötet.

Anschließend wurden die verschiedenen LED’s für die frei geschalteten Fahrtrichtungen (grün), die LED’s für die Halteabschnitte (rot) und LED’s für zugeschaltete Bremswiderstände ergänzt. Ferner sieht man schon links drei Potis für die Steuerung der Brems-/ Anfahrverzögerungen in den Halteabschnitten.

Zur bisherigen Schaltung wurden nun noch einige Relais ergänzt, die die Halteabschnitte bzw. die Bremswiderstände steuern. An den Gefällestrecken habe ich regelbare Bremswiderstände eingesetzt, die bei Fahrt bergan aber auch ausgeschaltet werden können.

Auf der Unterseite der Platine wurden diverse Leiterbahnen, Massebahnen und Kabel angelötet. Hier ist anzumerken, dass ich kein Elektronikfachmann bin, sondern diese Schaltung mehr oder weniger ein "Erstmuster" ist.

Für die Anschlüsse zur Anlage habe ich eine zweite Platine gebaut, auf der sich alle Anschlussklemmen befinden. Hier sieht man auch einige Widerstände, diese sind direkt den Rückmeldungen von den Weichenstellantrieben nachgeschaltet und reduzieren die Spannung für die LED’s der Fahrtrichtungsanzeigen.

Beide Platinen sind über viele, viele Kabel verbunden.

Anschließend wird das Ganze zusammengeklappt, und mit Distanzhülsen miteinander verschraubt. Oben sieht man ebenfalls Distanzhülsen, auf die die Alu-Deckplatte direkt aufgeschraubt wird. Die ganze Einheit wird mit den angeschlossenen Kabeln kpl. in der Holzkonsole eingebaut.

Anschließend wird das Ganze zusammengeklappt, und mit Distanzhülsen miteinander verschraubt. Oben sieht man ebenfalls Distanzhülsen, auf die die Alu-Deckplatte direkt aufgeschraubt wird. Die ganze Einheit wird mit den angeschlossenen Kabeln kpl. in der Holzkonsole eingebaut.

Das fertige Schaltpult. Links die drei Fahrregler, rechts davon eine Tasterreihe für die Steuerung der sechs Gleise im Schattenbahnhof. In der Mitte findet man die drei Potis zur Steuerung der Halteabschnitte, oben die zwei Potis zur Regelung der Bremswiderstände. Daneben sind bereits etliche Schalter für Licht, Bahnübergang etc. Im Blockschaltbild die verschiedenen Schalter für die Weichenstellungen, Stopp-Schalter bei den Halteabschnitten zur späteren Steuerung von Signalen, die Taster für Entkuppler und Schalter für Bremsabschnitte.

Das ganze funktioniert einwandfrei, jedoch musste ich schon einmal ein Relais auswechseln. Hier rächte sich, dass ich nicht an Stecksockel für Relais gedacht hab - die kann ich nach der Reparatur nur empfehlen!


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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von nasi am 11. 2. 08
Hallo Henning,
Erstmuster hin oder her, das ist richtig saubere Arbeit.
Da ich die gleiche Arbeit auch gerade durchführe, weiß ich was da drin steckt.
Aber die Alu-Platte gefällt mir um Längen besser als meine Holz-Variante.
MfG
Torsten

Kommentar von HJBW am 11. 2. 08
Da kann ich nur sagen: Großartig! Kann ich nicht!

Helmut (HJBW)

Kommentar von ismael am 13. 2. 08
Hallo!

Du hast das mit dem GBS super gelöst - auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Durch die Montage der Bauelemente auf der Platine entfällt auch die sonst immer sichtbare Befestigungsmutter der Schalter.

lg
ismael

Kommentar von Roland5020 am 24. 9. 16
Hallo Henning,

sehr schöne Arbeit - Respekt !

LG aus Salzburg
Roland

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