Digitale Modellbahn etwas anders ... Teil1 - 5. 1. 16

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Als Quereinsteiger in den Bereich der Modellbahnen hab ich quasi bei null begonnen.
Ich wollte mein Wissen im Bereich Automatisierung einfließen lassen und möglichst viel selbst entwickeln. Nach langem Googeln hab ich folgende Konfiguration gewählt:

Gleise Rocco ohne Bettung, geklebt auf 2mm Kork,
Zugsteuerung über DCC mit Roco Z21 und Boostern,
Zentrale Simatic-S7 PN/DP, Kommunikation mit Z21 über UDP,
Weichensteuerung mit RC-Servos über Micro-Controller (Eigenentwicklung),
Signale werden über digitale Ausgänge der S7 direkt gesteuert,
Zugverfolgung mittels Hall-Sensoren und digitalen Eingängen der S7,
Bedienung über PC-Visualisierung, Kommunikation mit S7 über LAN,
Zwei Multimäuse an der Z21 zum Rangieren

Teil2:
http://www.mobablog.info/blog.php?id=2236


Der verfügbare Platz im ehemaligen Proberaum unserer "Hausband": ca. 4x3m. Um auch an die Ränder zu kommen soll die Anlage verschiebar werden und im Raum 0,5m Platz lassen.
Also stehen nur 3,5x3m zur Verfügung. Ich hab die L-Form mit 2m Schenkelbreite gewählt um von den Rändern her alle Anlagenbereiche erreichen zu können.

Für den Unterbau hab ich mir von einer Tischlerei aus 19mm Dreischichtplatten fertige Teile zuschneiden lassen. Die Aufteilung des Rasters entspricht der Gleisführung in den Schattenbahnhöfen. Hat alles perfekt gepasst. Rechts sieht man die vorbereiteten Steher mit Drehrollen.

Der Unterbau fertig aufgestellt (ein Steher fehlt noch).

Als Montagefläche für die Schienen: 8mm Pappelsperrholz, die Stöße sind auch am Rand der Anlage in der Mitte der Rahmen, um die Fläche jederzeit vergrößern zu können.

Erste "Legeprobe" der Gleise für die beiden Schattenbahnhöfe.
Jeweils fünf Gleise und ein halbes Wendel. Die beiden Wendel werden mit einer temporären Brücke verbunden. So kann ich meine Steuerung jetzt schon testen. Im Vordergrund ein Verbindungsgleis der beiden Bahnhöfe. So kann ich auch im Kreis fahren.
Wie man sieht, wird auch wieder getrommelt (dank der L-Form ist noch Platz vorhanden).

Die montierten Wendel als Sechskant mit Segmenten aus 4mm Pappelsperrholz in Trapezform versetzt verleimt. Die Brücke wurde verschraubt.

Nochmals Legeprobe, jetzt schon mit Kork, alles wird angezeichnet.

Der Kork wird mit Weissleim aufgeklebt. Auf die Frage "warum den Kork nicht vollflächig": Ich wollte wissen, wie das aussieht - bzw. etwas für den weiteren Anlagenteil üben.
NACHTRAG: Weissleim ist zwar leicht zu verarbeiten aber verhärtet den Kork was wiederum die Dämpfung verschlechtert.
Also wird ab sofort Kontaktkleber verwendet!

Nachdem der Bereich SBH von den Seiten einsichtig bleibt, hab ich mit Beize etwas nachgeholfen. So gefällt's mir besser!

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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von N-Modellbahn am 7. 1. 16
Hallo Roland,

dein Konzept finde ich sehr interessant. Da sind einige für mich recht ungewöhnliche Sachen dabei :)
Eine derartige Steuerung wäre mir nie in den Sinn gekommen aber wenn du vertraut bist mit dem Thema Automatisierung, warum nicht. Das schöne ist ja an dem Hobby dass man so viele verschiedene Dinge mit einbringen kann :)
Ich persönlich halte Rahmentiefe von 2m für sehr groß, ich bin mir nicht so sicher ob sich da alles gut erreichen lässt, aber die Aufteilung mit Gleisen gefällt mir gut. Die Idee mit der verschiebbaren Platte finde ich klasse, habe aber etwas Bedenken, dass sie nicht zu schwer wird um sie noch rollen zu können. Je nach dem wieviel du aufbaust.
Ich hoffe wir sehen bald mehr von deiner Anlage.

VG Jörg von www.N-Modellbahn.de

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