Friederich K., alias "Kupzinger"

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Minianlage Teil XV: Bäume

Erstellt am Dienstag, 5. März 2013


Dieser Reihe von Beiträgen zeigt den Bau einer minimalistischen N-Anlage in Wort und Bild. Jeder Beitrag beschränkt sich auf einen Schritt, der in maximal zehn Bildern beschrieben werden kann. Ich hoffe einige Ideen und Anregungen zeigen zu können. Viel Vergnügen beim Lesen, Anschauen und vielleicht auch Kommentieren!

Zutaten in dieser Folge:
Elektrokabel (Litze)
Lötkolben und Lötzinn
Leim
Braune Farbe (z.B. Plaka oder Akryl)
Plastik- oder Sekundenkleber
Heki Flor oder anderes Belaubungsmaterial




Ich wollte es einmal ausprobieren, und hat man den ersten Schritt gewagt, macht es unheimlich Spaß: Bäume selber bauen. Natürlich kann man auch einfach fertige Bäume verarbeiten, das Angebot ist ...

Ich wollte es einmal ausprobieren, und hat man den ersten Schritt gewagt, macht es unheimlich Spaß: Bäume selber bauen. Natürlich kann man auch einfach fertige Bäume verarbeiten, das Angebot ist reichhaltig und inzwischen auch teilweise sehr realistisch. Warum trotzdem selber bauen? Meine persönliche Motivation war das Vorhandensein aller Zutaten in der Bastelkiste. Gerade bei größeren Projekten kann man einiges an Geld sparen, aber muss dann auch einiges an Zeit investieren. Auf jeden Fall erhält man sehr individuelle Exemplare, die man genau für den Einsatzzweck in gewünschter Form, Farbe und Wuchs erstellen kann.

Die hier gezeigte Baumtechnik habe ich mir hier abgeschaut: http://www.tw-music.de/modellwelt/BaumbauI/index.htm. Die Methode zum Erstellen von Ästen und Zweigen ist dabei genial einfach und effektiv. Da in dieser Quelle eine genaue ...

Die hier gezeigte Baumtechnik habe ich mir hier abgeschaut: http://www.tw-music.de/modellwelt/BaumbauI/index.htm. Die Methode zum Erstellen von Ästen und Zweigen ist dabei genial einfach und effektiv. Da in dieser Quelle eine genaue Beschreibung der Technik zu finden ist, beschränke ich diesen Teil auf ein paar Bilder und eine kurze Erläuterung. Unbedingt das Original lesen!

Im Wesentlichen geht es darum, aus den einzelnen Drähten eines Elektrokabels (Litze) Äste und Zweige zusammenzusetzen. Der Baum entsteht von der Krone weg nach unten durch zusammendrillen der Einzelteile. Der Stamm entsteht so ganz von selbst. Die ganze Konstruktion wird dann verlötet und die dickeren Teile mit Leim überstrichen, um die Rillen zwischen den Drähten auszufüllen.

Nach dem Trocknen des Leims kann man dann den Baum in gewünschter Farbe gestalten (ich habe ihn einfach angepinselt, Eintauchen, Sprühen etc. ist ggf. effektiver).

Nach dem Trocknen des Leims kann man dann den Baum in gewünschter Farbe gestalten (ich habe ihn einfach angepinselt, Eintauchen, Sprühen etc. ist ggf. effektiver).

Eine genauere Nachbildung der Rindenstruktur habe ich mir gespart, ist aber ggf. ein Bereich für weitere Verbesserungen. Man kann durch Tupfen mit dem Borstenpinsel schon recht leicht etwas erreichen, aufbringen ...

Eine genauere Nachbildung der Rindenstruktur habe ich mir gespart, ist aber ggf. ein Bereich für weitere Verbesserungen. Man kann durch Tupfen mit dem Borstenpinsel schon recht leicht etwas erreichen, aufbringen von diversen Staubmaterialien oder Spachtelmassen sind die Steigerung.

Nach dem Trocknen der Farbe kann man dann beginnen, die einzelnen Zweige zu begrünen. Kleine Dreiecke aus Heki flor o.ä. werden ausgeschnitten und bereitgelegt.

Nach dem Trocknen der Farbe kann man dann beginnen, die einzelnen Zweige zu begrünen. Kleine Dreiecke aus Heki flor o.ä. werden ausgeschnitten und bereitgelegt.

Dann ein paar Zweige mit Kleber benetzt und das Blätterkissen auf ein oder zwei Zeige gemeinsam aufgefädelt und kurz angedrückt.

Dann ein paar Zweige mit Kleber benetzt und das Blätterkissen auf ein oder zwei Zeige gemeinsam aufgefädelt und kurz angedrückt.

So arbeitet man sich am besten von unten nach oben vor. Das geht relativ schnell, und in wenigen Minuten ist aus dem Gerippe ein stolzer Baum entstanden.

So arbeitet man sich am besten von unten nach oben vor. Das geht relativ schnell, und in wenigen Minuten ist aus dem Gerippe ein stolzer Baum entstanden.

Am Schluss wird der fertige Baum (am besten mit anderen gemeinsam) mit mattem Sprühkleber übersprüht, damit die einzelnen Flocken des „Flors“ fixiert werden und die Blätterimitation an Stabilität gewinnt.

Am Schluss wird der fertige Baum (am besten mit anderen gemeinsam) mit mattem Sprühkleber übersprüht, damit die einzelnen Flocken des „Flors“ fixiert werden und die Blätterimitation an Stabilität gewinnt.

Die vier ersten Bäume sind an einem Freitagabend und Samstagvormittag entstanden. Einmal angefangen, konnte ich nicht so schnell wieder aufhören. In Zukunft kann man dann mit unterschiedlichen Wuchsformen und Belaubungsmaterialien ...

Die vier ersten Bäume sind an einem Freitagabend und Samstagvormittag entstanden. Einmal angefangen, konnte ich nicht so schnell wieder aufhören. In Zukunft kann man dann mit unterschiedlichen Wuchsformen und Belaubungsmaterialien experimentieren. Wenn jedoch nicht gerade ein Wald dargestellt werden soll, werden viel mehr kleinere Büsche und Sträucher als hochgewachsene Bäume benötigt. Die Bäume wirken am besten allein oder in kleinen Gruppen an ausgesuchten Stellen, und nicht nach dem Gießkannenprinzip über die Anlage verstreut.

Fortsetzung folgt.

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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Ennatz am Dienstag, 5. März 2013
Hallo Friederich, sieht einfach fantastich aus, die Mühe hat sich doch gelohnt.

lg werner

joka am Mittwoch, 6. März 2013
moinmoin "fiete" kupzinger,
das sieht echt klasse aus, was du da fertigstellst. überhaupt: hut ab vor dieser wunderbar klaren lern.doku über den bau einer anlage. alles kurz und thematisch knackig und sauber auf die entscheidenden punkte gebracht. ich selber und ich denke auch andere können hiervon sehr profitieren. danke und viel spaß beim weiterbasteln
lg jörg

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