Wendeschleife als Schattenbahnhof I - 6. 1. 13

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Nachdem durch meine erste Wendeschleife http://www.mobablog.info/blog.php?id=1500 ein Kopfbahnhof-Betrieb möglich wurde, gibt es nun die Erweiterung mit einer zweiten Schleife. Sie ist gleichzeitig als Schattenbahnhof nutzbar. So ist nun ein abwechslungsreicher Betrieb auf der Strecke möglich. Hier ein paar Bilder vom Bau.

Das Modul ist als reines "Servicemodul" ohne Gestaltung geplant. Die Herausforderung war, auf möglichst geringer Fläche möglichst lange Gleise unterzubringen. Die Idee habe ich mir hier abgeschaut: http://www.n-quadrat.de/Oberschleissheim_2012.html. Allerdings hat das Original die Form einer Schnecke. Aufgrund der etwas beengteren Platzverhältnisse habe ich mich für eine verschlungene zweigleisige Acht entschieden. Auf 90cm x 65cm gehen sich 6 m Abstellfläche aus. Elektrisch sind sechs Abstellplätze vorgesehen.

Viel Vergnügen beim Anschauen.


Das Modul ist in offener Rahmenbauweise mit 10mm Sperrholz realisiert.

Die Rahmenteile sind soweit möglich verschraubt. Die Möglichkeit zur Demontage hat sich im Baustadium als sehr hilfreich erwisen, als hier und da noch ein paar Bohrungen an unzugänglichen Stellen angebracht werden mussten...

Die Wendeschleife steht auf eigenen Beinen, die mit Rollen versehen sind. So kann das Modul, wenn es im Weg steht, leicht weggeschoben werden, ohne erst einmal alle 6 Züge zu bergen.

Der Triebwagen wartet schon erwartungsvoll auf die erste Testfahrt.

Die Trassenbretter sind auf 4mm Sperrholz gefertigt. Das ist recht dünn, aber hier war große Flexibilität gefragt.

Das Gleismaterial ist gemischt. Flexgleise von Fleischmann (ex Roco), Kato und Weichen von Bachmann, da im Restekisterl vorhanden. Die Fleischmann-Flexgleise sind steifer, und müssen etwas vorgebogen werden. Die Kato-Felxgleise haben im Schwellenband passende Aussparungen für die Schienenverbinder. Dafür lassen sich im Fleischmann-Gleis einfacher mit der Trennschreibe Isolierschnitte einfügen, ohne dass das Gleis sich dann aus dem Bogen biegt.

Umfangreiche Testfahrten sind wesentlicher Bestandteil der Gleisverlegung. Fixiert habe ich die Flexgleise nur mit kleinen Gleisnägeln. Das hält gut und ist leicht wieder zu korrigieren.

Das war das Finale kurz vor dem letzten Lückenschluss.

Die Roco-m-Wagen sind bei mir die empfindlichsten Wagen. Wenn Sie es durch den Bogen schaffen, geht sich der Rest auch aus.

Die Gleisstöße habe ich von außen verlötet, um die Bogenstabilität sicherzustellen. Dabei muss man aufpassen, dass der Zinn nicht nach innen fließt - nur kurz anheizen.

Fortsetzung folgt.
http://www.mobablog.info/blog.php?id=1650

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