!! Vogelperspektive als Gleisplanersatz !! - 17. 2. 11

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Hallo,
vielen Dank für die vielen Anfragen bezüglich meiner Gleispläne! Ich muss Euch enttäuschen-> Es gibt keinen Gleisplan! Seit Baubeginn im Jahre 2004 bin ich drei Mal umgezogen und habe die Anlage immer wieder an die neuen Gegebenheiten angepasst, es kommen Module hinzu bzw. werden abgebaut, oder verbreitert (Bsp.: Bahnhof) etc.
Das dies aus der Vogelperspektive natürlich nicht sehr ordentlich und geplant aussieht ist klar!
Folgende Bedingungen hatte ich aber immer eingehalten:

1.Wenig Bauaufwand und Materialaufwand-> Standartmodul: 60x30 cm "Regalgröße"
2.Alle Gleisübergänge der Module sind nicht fest eingeschottert, aber die Gleise sind fest auf Nägeln verlötet -> So konnte ich z.B. im Nachhinein die Nebenstrecke abzweigen lassen ->Neue Nägel setzten, Verlöten->fertig
3.Die Stabilität soll gewährleistet sein, wenn die Anlage in die Tiefe erweitert wird -> Zwischenspannten gesetzt.
4. Alle elektr. Übergänge zwischen den Modulen sind mit 32 poligen Steckern versehen, um für später "freie Kapazitäten" zu haben. Der hohe Lötaufwand lohnt sich wirklich!
5. Realisierung von abwechslungsreichem Fahrbetrieb mit nur 3 Modulen
(Wendemodul mit Landschaft, Kurvenmodul, Gleisvorfeldmodul zum Rangieren) bei Platzmangel


Ich kann denjenigen, die mit dem Gedanken spielen das Hobby aufzugeben, nur raten keine große Anlage zu planen. Denn es kommt schnell Frust auf, wenn man mangels Zeit nicht voran kommt! Ich empfehle kleine Module/Segmente, denn in die Länge und in die Tiefe kann man immer noch bauen! ...wenn man in Rente ist ;-)
Ich habe meine Kinder-Anlage abreißen müssen, da sie beim Auszug nicht mehr transportabel war (3,50x2,80m)!




Wendemodul.Orientierung auf 09:00 Uhr. Unten wendet im Schattenbahnhof die Hauptstrecke in einer Kehrschleife. Die Nebenstrecke wird ein einer einfachen Kehre nach oben geführt.

Ausrichtung: 11:00 Uhr . Die Nebenstrecke zweigt hier ab.

Ausrichtung 12:00 Uhr Brückenmodul. Hier soll das Nebeneinander von Beton - und Holzschwellen den Wandel der Zeit betonen....

Ausrichtung 13:00 Uhr Kurvenmodul

Ausrichtung 15:00 Uhr Gleisvorfeld Teil 1. Da der Bahnhof als Kopfbahnhof mit nur 4 Gleisen geplant war, wurde ein Gleisplan ausgedacht der alle Möglichkeiten zum Rangieren ausschöpft!! Der Bahnhof+Containerverladung verfügt hier nun über 8 Gleise und das Modul ist auch nicht mehr 30 cm tief...soviel zur Flexibilität des Modulbaus !!

Ausrichtung 15:00 Uhr Gleisvorfeld Teil 2 Trick: Die Häuserzeilen, der Bahnhofsplatz und die Bahnsteige lassen sich komplett abnehmen, um diese gegen Industrieanlagen auszutauschen -> Rangierbetrieb! So kann das aufwendige Modul in andere Anlagen eingebaut werden und man spart sich bares Geld und Zeit wegen der vielen Weichen!

Ausrichtung 15:00 Uhr Einfahrt Bahnhof. Wie gesagt: es begann mit 4 Gleisen!

Schattenbahnhof + Bw. Ausrichtung 17:00 Uhr. Wendeschleife, die insgesamt 6 lange Züge aufnehmen kann. Erst später kam mir die Idee, ein BW darüber zu bauen! Die Messehalle (weißes Dach) auf der Brücke sollen den Blick in die Wendeschleife verdecken. Bin gerade dabei einen modernen Stadteil zu bauen, der auf die Wendeschleife gesetzt wird. Man spart sich bei dieser Bauweise weiter Weichen+Ausfahrsignale!

Das Modul sollte auf 09:00 Uhr eingebaut werden, findet aber zur Zeit keinen Platz ;-(

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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von linus am 17. 2. 11
Hallo Marcel

Ich finde Deine Beiträge sehr interessant, die Anlage ist sehr schön. Ich denke, dass Du viel abwechslungsreichen Betrieb darauf machen kannst. Und dass das Projekt erweitert werden kann, ist natürlich auch super. Sei es wegen der Modulbauweise, oder weil man auch in der Tiefe erweitern kann.

Ich denke aber, dass man schon grosse Anlagen planen und auch bauen kann. Meine Anlage hat schon ihre Grösse, aber ich baue sie in Segmentbauweise, nicht mit Modulen. Das Planen der Gleisverläufe, das sich Vorstellen der Landschaft, etc, hat mir enorm viel Spass gemacht, und was jetzt während des Baus "real" daraus wird, überrascht manchmal! Die Anlage ist stationär, aber alle Segmente trennbar. Im Falle eines Umzugs würde sie problemlos "überleben". Dass es lange dauert, bis man "voran kommt", stimmt. Doch für manche ist auch gerade das der Reiz der Sache, denke ich.

Also generell abraten von Grossanlagen würde ich nicht. Aber Du meintest wohl Grossanlagen, welche untrennbar gebaut sind. Und da bin ich absolut Deiner Meinung!

Grüsse aus der Schweiz
Linus

Edit: ich habe gerade gesehen, dass jemand Deinen Beitrag mit einer "5" bewertet hat - finde das vollkommen daneben!

Kommentar von tschelli am 17. 2. 11
Hallo Linus,
es gibt auch für mich nichts schöneres als großzügige Landschaften und große Anlagen. Nur leider kommen viele Modellbahner seit Jahren nicht über den Zustand des Gleisbaus hinaus.(Jedenfalls die Mehrheit die ich kenne) Und schlussendlich landet doch alles in ebay.

Deshalb der "Aufrauf" zum Segment-/Modulbau.

PS: Fahre dieses Wochenende von Chur nach St.Moritz mit der Rhätischen Bahn! Viele Grüße in die Schweiz!

Kommentar von N-Jack am 18. 2. 11
Hallo,

was mir besonders gut gefällt, ist die Idee, den Bahnhof zur Hälfte zu verdecken (im Prinzip bleibt aber dabei der Eindruck der Größe) und dass dieser direkt in einen Schattenbahnhof übergeht.

@Linus: Bezüglich der Bewertung ist mir letztens auch der Fehler passiert, dass ich den Haken in der falschen Richtung gesetzt hatte (nach dem Motto, hohe Zahl, große Bewertung). Da waren die Hände schneller als die Augen :-(
Unterstellen wir mal, dass hier etwas Vergleichbares geschehen ist. Mir passiert hier jedenfalls so etwas nicht mehr, es sei denn, es ist gewollt, aber nicht in diesem Fall ;-)


Gruß
Karsten

Kommentar von joka am 18. 2. 11
hallo und moin marcel,

danke für die schnelle einstellung deines "gleisplans" aus der vogelperspektive.

ich baue selber module. aus dem gleichen grund, wie du. wie linus schreibt, module bieten viele möglichkeiten zu einem abwechslungreichen betrieb, viel flexibilität in der anlagenauslegung und unendlich viele möglichkeiten, immer wieder neue ideen umzusetzen oder, wenns sein soll, auch das "alte" geschehen wieder herzustellen oder beides zu mixen.

ich habe seit ca 2 1/2 jahren auf modulbau gewechselt, sehe mich aber noch als anfänger und lerner. deine präsentation hier, wie auch viele beiträge von anderen bloggern, haben mir durch hohe anschaulichkeit eine menge geholfen, eigene ideen in der praktischen umsetzung voranzubringen. dafür dir und allen anderen herzlichen dank.

allen weiterhin viel spaß beim n-bahneln und basteln

jörg

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