Umbau einer Fertiganlage - 27. 2. 16

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Ich habe günstig eine Fertiganlage erstanden und bin jetzt dabei mir die so umzubauen, wie ich mir das vorstelle. Anregungen dazu habe ich aus einem Modelbahnzeitung in der vorgestellt wurde wie alte Anlagen wieder "aufgemöbelt" werden.
Ich habe eine Hintergrundkulisse eingebaut und hab mir dadurch einen Schattenbahnhof mit 6 Stumpfgleisen und einem Überholgleis geschaffen. Die ursprüngliche Zweigleisige Streckenführung wurde auf ein Gleis reduziert, und bei der Bergstrecke habe ich den Einbau einer Stützmauer auch die Gleisführung optisch voneinander getrennt. Die Radien sind natürlich eng, aber die längsten Wagen werden 4-achser Umbauwagen und ich mache nur Nebenbahnbetrieb.
Gefahren werden soll Epoche III oder Anfang Epoche IV.
Die Schattenbahnhofsweichen (Arnold) haben Antriebe die mit Arnold Weichenschaltern gesteuert werden. Im vorderen Teil ist zum größten Teil Peco verbaut mit Ausnahme von zwei Fleischmann und einer Minitrix Bogenweiche. Die Weichen hier werden per Hand gestellt. Ich kann entweder Digital oder Anlog fahren, dazu steck ich einfach die entsprechenden Stecker am Schaltpult in die Buchsen. Am Schaltpult sind einige Schalter für Straßen und Hausbeleuchtung. Die ganze Anlage ist in vier Schaltkreise eingeteilt, die ich über die Kippschalter am Stellpult bei Kurzschluss, etc. abstellen kann.
Ich bin in der ARGE Modellbahn Dortmund (http://modellbahn-dortmund.de) aktiv und weise hier auf unsere geplanten Fahrtage 2016 hin:
13.03.2016 (Sonntag) ab 13:30
04.06.2016 (Samstag) ab 19:00
17.09.2016 (Samstag) ab 19:00
17.12.2016 (Samstag) ab 15:00
Neben einer großen N-Anlage, die wir zur Zeit mit einem befahrbaren (digital) Industrieteil erweitern, bauen wir eine H0 Modulanlage die digital gesteuert wird.


So sah das Gelände aus bevor ich loslegte. Die "Berge" waren mir zu hoch, also wurden sie abgesägt....

Hier sind die Erhebungen abgesägt und mit Bauschaum ausgefüllt. Die Anlage ist auf einem stabilen, hoch klappbaren Holzrahmen geschraubt, der Rahme ist mit einem fahrbaren Untergestell verbunden. Unter das Fertiggelände habe ich Styrodurplatten geklebt und Hohlräume ebenfalls mit Bauschaum ausgefüllt, damit ist das Gelände steifer und Geräusche werden etwas gedämmt.


Hier ist das Viadukt eingepasst. Der Berg dahinter hat seine "neue" (Gips) Felswand bekommen.

In der Mitte des Fotos wurde durch die Stützwand das eine Gleis verborgen, so dass hier nicht der Eindruck einer zweigleisigen Gleisführung entsteht.

Die Hintergrundkulisse ist aufgebaut und der Wald wird aufgebaut.


Die Felsen oder Felswände wurden mit Gips gemacht auf den dann im feuchten Zustand zerknüllte Alufolie gedrückt wurde. Nach 1 - 2 Tagen wurde die Alufolie dann abgezogen und der Gips dann schwarz gefärbt, danach wurde mit langsam immer heller werdenden Grautönen im Dry-Brush Verfahren die Struktur betont.

Die Arnold- Schalter wurden bündig in die einfache weiß beschichtete Platte eingelassen.

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