Selbstbauweiche mit Code40 - 14. 5. 13

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Eine erste Selbstbauweiche mit Code40 Schienenprofilen. Abzweigradius 800mm, Abzweigwinkel 10 Grad.
Die Weiche ist mit NEM Radsätzen befahrbar.


Auf die angefertigte Zeichnung sind die Schwellen aufgeklebt und die Backenschienen aufgelötet. Zwischen den kupferbeschichteten Pertinaxschwellen finden Schwellen aus Balsaholz Verwendung.

Fertig montiert mit Herzstück, Flügel- und Zungenschienen, Radlenkern.

Gealtert und eingeschottert.

Die Maserung des Balsaholz tritt nach der Alterung mit Acrylfarben schön hervor.
Mehr dazu hier: http://tom.ist-im-web.de/spurn/gleisbau/weichenbau2

Detailansicht: "Gelenkbereich" der Zungen vor der ersten Doppelschwelle. Die Zungenschienen sind auf ca. 5mm am Schienenfuß geschwächt, zudem ist jeweils der Schienenfuß auf der Außenseite bis zur Zungenspitze entfernt.

Der Schienenfuß der Backenschienen ist, dort wo die Zungen anliegen, ausgenommen. Zudem im Bereich der Zungenspitze etwas am Schienenkopf, damit die Zunge eng anliegen kann.
Die Zungenspitzen sind durch beidseitiges abfeilen des Schienenkopfs entstanden.

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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von Kupzinger am 15. 5. 13
Hallo tomm,

die Weiche ist super geworden, wirkt sehr elegant. Was ich besonders schön finde gegenüber Serienprodukte ist der realistisch geringe Spalt zwischen Flügel- und Zungenschiene. Animiert sehr zum Nachmachen. Was braucht man so? Was verwendest Du zum Sägen und Feilen? Woher beziehst du die Profile?

Beste Grüße
Kupzinger

Kommentar von PoetRandy am 15. 5. 13
Hallo Thomas,

ist doch prima geworden deine Code-40-Weiche. Da ich ebenfalls selbst in Code-40 baue (beziehe die Code 40 Profile über Marsilius) interessiert mich, ob du die Weichenzungen und die passenden Backenschienen selbst gefräst / bearbeitet hast ggf. wie du vorgegangen bist oder ob du sie vorgefertigt bezogen hast ggf. wo.

Noch ein Tip bei der Verwendung von Holzschwellen:
Wenn du zwischen Pertinaxschwellen und Profil etwas mehr Lötzinn aufträgst kannst du die pertinaxschwelle mit dünnem Holzfunier bekleben. Dann kannst du anschließend die kompletten Schwellen dunkel beizen und die Holzstruktur kommt so deutlicher heraus als mit Acrylfarben, da diese die Holzstruktur doch immer etwas zusetzen.

Viele Grüße
Frank

Kommentar von HeyJo am 15. 5. 13
Moin Thomas,

Sieht toll aus, was kostet sie an Zeit, Geld und Platz? Gut, den Zeitaufwand lassen wir mal weg, hängt ja vom Erbauer ab und dürfte für einen wirklich interessierten keine Rolle spielen. zudem gilt wohl auch hier: Übung macht den Meister.
Und wie wärs mit Kleineisen, z. B. Messingbleche mit H-förmigem Einschnitt, von dem die Innenteile hochgebogen die Höhe des Schienenfußes nicht überschreiten, damit NEM-Räder weiterhin freie Fahrt haben? Müsste mit Lasertechnik doch eigentlich machbar sein.

Herzliche Grüße
Jo

Kommentar von tomm am 15. 5. 13
Hallo,
ich nehm eine Tischkreissäge zum Fertigen der Schwellen, Schlüsselfeilen zum Bearbeiten der Schienenprofile, wattfreien Gleisschneider zum Ablängen und natürlich Lötstation. Man kann auch mit einem Dremel o.ä. arbeiten, mit den Feilen finde ich das Arbeiten aber präziser, zumal bei Code40 nicht viel Material wegzufeilen ist.
Als Material hartes Balsaholz, Platinenmaterial und natürlich die Schienenprofile. Die brünierten Profile hab ich von RST Modellbau.

Als Fertigungsvorlage für Backenschienen und Zungen hab ich die Anleitung von Jens Emmermann (http://www.raw-nette.de/t2/p_ew190.pdf) verwendet. An den 2 hinzugefügten Fotos kann man ein paar Details erkennen.

Über Kleineisen hab ich mir auch lange den Kopf zerbrochen, habs dann aber doch bei der einfachen Imitation mit Hilfe der Papierstreifen belassen.

Kommentar von 58er am 15. 5. 13
Moin Thomas,

Deine Weiche gefällt mir sehr gut, und wenn das wirklich Dein Erstlingswerk ist, dann ist das ein gelungener Einstand im Weichenselbstbau!
Willkommen im Club!

Mit Grüßen
Bernd

Und lass Dir den Spaß nicht von irgendwelchen Miesnix verderben, irgendein ...... kam sich wohl gaaanz toll vor, hier eine "5" abgeben zu müssen...

Kommentar von Lugi1957 am 18. 5. 13
Super gemacht

Viele Grüße
Dieter Ludwig

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