Bergbau, bzw. Neugestaltung - 17. 12. 10

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Auf meiner Anlage hat es seit vielen Jahren einen Berg.
Der ist natürlich in die Jahre gekommen.
Also war eine Generalüberholung und Umgestaltung angesagt.
Auch die viel zu große Kapelle, die für HO gedacht ist, musste irgend etwas massstabgetreuem weichen.
Nach entsprechender Planung ging es los.
Klar war, es sollte Leben auf den Berg .........


So sah es hier vorher aus.
Die viel zu grosse Kapelle, altes, ganz grobes Streumaterial und ein paar Figuren.
Das Ganze war nicht mehr schön anzuschauen.
Der Berg an sich besteht aus zurechgesägten Sperrholzbrettchen am Rand und das Gelände aus gekleistertem und gegipstem Stoff.

Nein, es gibt kene Winterlandschaft.
Das alte Streumaterial wurde mit Zahnbürste und Staubsauger abgetragen. Die alte Beleuchtung der Kapelle wich später auch noch dem Neubau.
Links wurde ein Stück Felsen aus Kork eingepasst.
Da entsteht später was ganz Wichtiges.
Um eine ordentlich Fläche zu erhalten wurde alles mit Modellbauspachtel modelliert.
Der Holzklotz mit Nagel unten rechts diente zum Einpassen des ganz Wichtigen oberhalb des neuen Felsen. Also praktisch als Dummy.

Eine erste Stellprobe.
Jetzt ist endlich klar was hier hin kommt.
Eine Alm.
Da war doch was mit Leben auf dem Berg!?
Gibt´s da dann auch eine Hüttengaudi?
Mal seh´n.

Sieht schon ganz anders aus.
De Berg hat wieder Farbe bekommen.
Mit div. Plakafarben wurde der Berg grundiert.
Streumaterial usw. folgt noch.

So schaut´s hier nun aus.
Auf dem Gipfel ein Kreuz mit einem stolzen Gipfelstürmer.
Das Kreuz ist aus verdrilltem Draht der verlötet wurde.
Andere sind noch unterwegs nach oben oder sind schon am Abseilen.
Den nicht ganz so Ambitionierten gehts schon im Biergarten gut.
Die Hütte und der Biergarten haben ein Lichterkette (Conrad) bekommen.
Heidi treibt die Geisen auf den Berg und rechts sind zwei am Kuscheln auf der Bank.
Und das ganz Wichtige ist ein Häuschen.
RICHTIG, mit Plumpsklo.
Da sitzt sogar einer auf dem Donnerbalken und liest gemütlich seine Zeitung. Leider kann man da nicht reinfotografieren.

Links hängt schon das Seil von dem Bergsteiger, der sein Gipfelerlebnis schon hinter sich hat und dabei ist sich abzuseilen.
Übrigens Seil.
Das ist aus drei farbigen Nähgarnfäden, die verdrillt und mit Holzleim in sich fixiert sind. Toll dabei, das "Seil" bleibt trotzdem noch so flexibel, dass man es gestalten kann.
Alm und Biergarten aus der Nähe.
Gut sind die Lichterketten zu erkennen.
Was ist denn nun mit der Hüttengaudi?
Kommt noch, versprochen.


Die Freeclimber erobern den Berg.
Heidi schaut von unten ganz fasziniert zu.
Andere geniessen den Ausblick vom Biergarten in´s Tal.

Während sich die Einen noch mühen nach oben zu kommen, jeder plagt sich eben so gut er kann, geht´s für den Gipfelstürmer im Hintergrund schon wieder bergab.
Und am Plumpsklo steht die Tür auf.
Warum nur???

Endlich ist es soweit.
Hüttengaudi, holdereidudödeldi.
Die Hütte bebt und die Gäste feiern ausgelassen bei deftigem Futter.
Schade!!!!
Man kann hier nur was für´s Auge tun.
Darf aber versichern, dass die Hüttenmusi spielt.
Im Berg ist ein Minilautsprecher installiert, aus dem die Musi spielt.
Ein bischen verrückt!?
Aber zünftig ..............

Der "neue Berg" noch mal aus der Vogelperspektive.
Einfach nur zum Genuss, ohne weiteren Kommentar.

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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von linus am 17. 12. 10
Find's toll.
Muss nicht immer perfekt, oder darf auch mal "lustig" sein. Und Kontraste tun manchmal auch ganz gut! ;-)

Gruss, Linus

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