Car-Tuning: Auto-Standmodelle supern und umbauen - 24. 10. 07

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Nachdem die meisten meiner in diesem Bereich geplanten Arbeiten abgeschlossen sind, möchte ich hier resümierend die Ergebnisse darstellen.
Die Automodelle "von der Stange" sind - zwar von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich - aber insgesamt in der Detailierung für höhere Ansprüche unbefriedigend. Da ist Selbsthilfe gefragt. Zunächst geht es darum, Scheinwerfer, Rückbeleuchtungen, Kühlergrill, Felgen sowie teilweise auch Reifen farblich hervorzuheben und die Nummernschilder zu ergänzen. Das mache ich in der Regel mit Lackstiften 0,8 mm von Edding in den Farben silber, schwarz und weiß; für die Rückleuchten nehme ich meist Zahnstocher (als "Einwegpinsel") und rote Emailfarbe von Revell.
Die Nummernschilder in der Größe 3,5 x 0,8 mm drucke ich mit einem Frablaserdrucker auf 100g Papier, schneide sie mit einem Skalpell aus und befestige sie mit UHU-Alleskleber an den Fahrzeugen. Wegen der langsameren Abbindung lässt sich das Nummernschild gut mit dem Skalpell in Position schieben.

Weitere Umbauarbeiten tragen dazu bei, dass sich lebendiger Szenen gestalten lassen: geöffnete Fahrertüren, geöffnete Kofferraumklappen und Hecktüren oder komplette Umbauten, wie im folgenden gezeigt.



Hier sieht man die erste Bearbeitungsstufe: farbliche Hervorhebung der Ausstattungsdetails und Nummernschilder

Bearbeitete Fahrzeuge auf dem Parkplatz meiner Modulanalage; ganz rechts steht ein Mercedes, bei dem ich den Kofferraum "geöffnet" habe (mit einem Skalpell abgetrennt und geöffnet angeklebt) - im geöffneten Kofferraum liegen zwei Holzkisten.

Weitere Fahrzeuge mit geöffneten Hecktüren für die Darstellung von Ladeszenen. Der Ford Transit von Rietze eignet sich sehr gut für diese "Operationen", weil schon alle Schnittlinien als "Sollbruchstellen" eingeprägt sind. An den Scharnieren ist die Knickkante nur vorsichtig eingeritzt; die aufgebogene Tür wird in der gewünschten Position mit Sekundenkleber fixiert.

Nächster Level und vorläufiger Endpunkt meiner Auto-Operationen ist die Herstellung eines Pritschenwagen mit Doppelkabine. Als Basis dient ein IVECO Daily.

Nach dem Abtrennen des hinteren Gehäuseteils habe ich ein neues, flacheres Dach eingezogen und eine Rückwand eingeklebt (alle Klebearbeiten mit UHU-Plast-spezial mit Dosiernadel-Spitze). Die Pritsche ist aus 0,5 mm Styren geschnitten/geklebt, die Struktur der Seitenwände ist mit eine Reißnadel geritzt. Pritsche mit Alu-Silber gespritzt. Für die Fensterausschnitte 4 Bohrungen 0,8 mm mit dem Handbohrgriff in die Fensterecken, die Verbindungsschnitte mit dem Skalpell "eingegraben", Schnittkanten mit Diamantfeile geglättet.

Unebenheiten am Gehäuse mit Ziehspachtel geglättet und mit 1000er Schleifpapier geschliffen, weiß grundiert und mit Revell Email Feuerrot lackiert. Alle Lackierarbeiten mit Airbrush. Gehäuse mit Tamiya-Tape abgeklebt und schwarze Schürze/Stoßstange gespritzt. Scheinwerfer aufgemalt, Fensterflächen mit zurecht geschnittener Kunststoffolie hinterlebt, Träger für Rückbeleuchtung/Nummernschild geschnitten und befestigt: Träger aus 0,25 mm Styren (wie auch Rückspiegel und Kotflügel hinten), Rückleuchten aus 0,5 mm Styren aufgesetzt, schwarz und rot lackiert. Nummernschilder angebracht. Bei der Befestigung der Spiegel habe ich anders als bei den anderen Klebearbeiten Sekundenkleber benutzt.

Zum Abschluss weitere "geöffnete" Fahrzeuge im Detail. Die schwierigste Operation war der VW-Caddy: der Holm zwischen den beiden Türflügeln war nur 0,8 mm stark und musste in der Mitte getrennt werden. Aber wie man sieht: Operation geglückt!

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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von HJBW am 24. 10. 07
Da kann ich nur sagen: Sieht super aus. Kaum glaublich, dass in "N" die das Supern von Autos soviel ausmacht.

Helmut (HJBW)

Kommentar von Claus B. am 25. 10. 07
Auf der DoKa Pritsche fehlt ein Kasten Bier ;-)

Das ist der Wahn!

Kommentar von jaffa am 25. 10. 07
Einverstanden Claus: schick mir doch einfach einen Kasten Bier, ich stell ihn dann auf die Pritsche ;-)

Kommentar von N-Max am 26. 10. 07
Gefällt mir sehr gut, jede individuelle Gestaltung belebt die Modellbahnszene und gibt ihr eine perönliche Note und das auch in "N".

Max

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