Wüstlingen eine Homage auf Ottbergen in N: Gleisplan/Thema - 3. 10. 19

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Wie schon beschrieben bildet der Gleisplan "Das Dampf-Reservat Ottbergen" von Ivo Cordes die Grundlage meines Gleisplanes. Aufgrund meiner Platzverhätnisse musste ich den Plan spiegeln, konnte die Paradestrecke anders gestalten und eine Nebenbahn inklusive Endbahnhof umsetzen.
Der Plan beinhaltet 2 große Schattenbahnhöfe mit jeweils Platz für 8 Züge der Länge 2m. In N bedeutet dies, dass ich Züge mit 10 langen Reisewagen oder bis zu 25 Güterwagen einsetzen kann. Somit fast vorbildgerecht!
Weitere Anforderungen waren große Radien und geringe Steigungen. Mein kleinster Radius beträgt ca. 380mm im sichtbaren Bereich und die maximale Steigung 2%. Die aktuellen Fahrtests haben ergeben, dass zugkraftschwache Loks auch mit vorbildgerechter Zugbildung die Steigungen ohne Probleme schaffen.
Ich wollte unbedingt den Bau von Gleiswendel vermeiden, da diese meiner Meinung nach im Betrieb häufig Probleme bereiten. Das N-Bahnmagazin 6/16 brachte mir hier die richtige Idee. Im Gleisplan "Hühnfeld und die Bimbel" wurden minimale Steigungen erreicht, indem die Strecke im nicht sichtbaren Bereich über die gesamte Anlage geführt wird. Dies habe ich genauso umgesetzt.
Der Plan wurde mit WinTrack 13 abgebildet. Nur die Gleisführung des Bahnhofs habe ich nicht zufriedenstellend abbilden können, weil ich mich mit der Bedienung des Programmes schwer tat. Deshalb wird der Bahnhof per try and Error gebaut und ist im Plan nur rudimentär abgebildet.
Das Anlagenthema
Die Anlage ist im Süden von Deutschland angesiedelt. Wüstlingen mit seinem großen BW ist ein Verkehrsknoten für Eilzüge, was häufige Lokwechsel erfordert. Die Anlagengestaltung spielt Ende der 50iger Anfang 60iger Jahre. Im Schwerpunkt sollen EP III und IV Züge fahren. Die Personenzüge sollen dem Vorbild entsprechend umgesetzt werden, z. B. "F-Zug Gambrinus" Start mit BR 01.10 und dann Lokwechsel auf V200.
Der Zeitplan.
Baubeginn war Oktober 2017. Zunächst wurde der Unterbau umgesetzt und dann die Spanden angebracht. Der Bauabschnitt 1 mit dem Schattenbahnhof Altenbeken war im Januar 2019 fertiggestellt. Im August 2019 war dann Abschnitt 2 mit dem Schattenbahnhof Northeim betriebsbereit. Die jeweiligen Meilensteine werde ich hier noch darstellen.
Um erste Fahrtests mit TC zu machen habe ich eine provisorische Verbindung zwischen den Strecken gebaut und kann damit aktuell mit 30 Zügen fahren.
Der Zeitplan:
11/2019 Fertigstellung der Nebenbahn (aktuell arbeite ich daran)
04/2020 BHF Wüstlingen ist fertig gestellt und TC ist konfiguriert
Dann startet der Geländebau; hier halte ich mich an die Vorgehensweise von Josef Brandl wie sie in den Heften "Bauen wie Brandl 1 bis 3" beschrieben ist.
Im nächsten Beitrag: Strom und digitale Steuerung der Anlage.



Der Sichtbare Bereich und der Bahnhof:
BLAU: Der Plan des Bahnhofes ist nicht komplett dargestellt, wird aber dem Orginal Ottbergen entsprechen.
GELB: die Nebenbahn
GRÜN: Rechter Anlagenteil. Zufahrt aus dem Schattenbahnhof Altenbeken
VIOLETT: Paradestrecke mit Abfahrt zum Schattenbahnhof Northeim

Plan des Bauabschnitts 1 mit dem Schattenbahnhof Altenbeken

Plan des Bauabschnits 2 mit dem Schattenbahnhof Northeim

Die Nebenbahn mit dem Bahnhof Holzminden und 2 Haltepunkten im nicht sichbaren Bereich.

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