GFN BR 111 supern - Dachleitungen vervollständigen - 24. 3. 08

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Bei genauerer Betrachtung der Dachleitungen des GFN Modells der BR 111 bin ich drauf gekommen, dass die Lok gar nicht "angeschlossen ist". Es fehlen sowohl eine Verbindung vom Hauptschalter zum Trafo (Durchführungsisolator) als auch ein Anschluss des Oberspannungswandlers.

Den Isolator zwischen dem Hauptschalter und der Durchführung habe ich ausgebaut und einen neuen eingebaut, den ich zuvor am Steckfuss so bearbeitet hatte, dass er sich in dem Loch drehen lässt. Leider sind die Dachbauteile werksseitig verklebt, und zwar kräftig. Daher kann ich nicht empfehlen dies nachzumachen. Es ist besser, die Halterung vom Isolatorkopf mit dem Seitenschneider zu kappen, wie ich es bei dem Durchführungsisolator dann gemacht habe da sich dieser überhaupt nicht ausbauen ließ.

Die Leitung vom Hauptschalter zum Durchführungsisolator habe ich aus 0,3 mm Stahldraht gebogen und mit winzigen Tröpfchen Superkleber fixiert, dann erst in der Endposition lackiert.
Der Anschluss des Oberspannungswandlers besteht aus 0,25 mm Messingdraht mit einem kleinen Häkchen an einem Ende. Diesen habe ich zuerst lackiert, ebenso den Isolator der den Wandler darstellen soll. Mit dem leicht feuchten Lack habe ich das Stück dann eingehängt und nach dem Antrocknen vorsichtig abgelängt.

Weiters habe ich die orignalen, schwarzen Pantographen durch rote Sommerfeldt ersetzt und die Isolatoren des Stromabnehmertraggestelles braun lackiert.

Verwendete Materialien und Farben:
- Stahldraht 0,3 mm
- Messingdraht 0,25 mm
- Revell braun Nr. 84 matt, RAL 8027 lederbraun
- Gunze/Sankyo Nr. 13 "flat red" (meiner wird inzwischen seidenmatt, das ist für den Zweck gut so)

Das Gunze Rot harmoniert meinem Empfinden nach besser mit dem von GFN verwendeten Farbton als RAL 3002 karminrot.




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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von ismael am 24. 3. 08
Hallo!

Hast du schön gemacht - war bestimmt eine riesen "Fuzzlerei"!

lg
ismael

Kommentar von Peter W. am 27. 3. 08
Hallo,

danke für das Lob - der Aufwand für die Recherche war jedenfalls wesentlich höher als die benötigte Zeit für den Umbau, da es nur sehr wenige Bilder im Netz gibt die Loks von oben zeigen.

Grüße, Peter W.

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