Motorumbau mtx-CE 6/8 III (Art.# 12956).... - 26. 6. 07

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....mit sb-Bausatz 3028.

Vorbemerkung:
Mit dem Originalmotor beträgt die Lokgeschwindigkeit 220km/h@12V (VVorbild 75km/h).
Die Stromaufnahme des Motors beträgt dabei etwa 220mA.
Die Anfahrspannung beträgt etwa 4V, d.h. bis zum Erreichen der Vorbildgeschwindigkeit verbleibt ein Regelbereich von etwa 2V.
Daher ist ein Motortausch empfehlenswert.

Die Lok wird entsprechend der Anleitung zerlegt, die Lokplatine und der Motor ausgebaut.


Abweichend der Einbauanleitung der Fa. sb-modellbau habe ich auf der Seite der Kabeldurchführung wird ein Messingprofilstück (10mm Höhe, 2mm Dicke eingeklebt. Für die Kabeldurchführung wird eine Kerbe eingefeilt.

Vor dem Einbau werden die Kabel an die Anschlußfahnen angelötet, die Schnecken mit 0,3mm Kupferdraht umwickelt (Spiel Schnecke - Schneckenzahnrad).
Mittels eines Stahlstiftes (2,5mm Durchmesser und eines 0,5mm dichen Plastikstreifens wird der Motor axial justiert und mit 2-Komponenten-Kleber an den gekennzeichnten Punkten verklebt. (Der Draht und der Stahlstift liegen dem Umbausatz bei).
Dazu muß natürlich der Motorkasten auf den Drehgestellen sitzen.
Der 2.5mm Spalt kann natürlich dazu genutzt werden, noch eine Analogplatine, Entkoppelbaustein oder Digitaldecoder einzubauen. Bei Verwendung des SX Decoders DHL100 empfiehlt es sich, an der gekennzeichneten Stelle einen Schlitz in den Kasten einzusägen/ ~feilen.

Nach dem Aushärten der oberen Klebepunkte werden die Drehgestelle wieder demontiert und auf der Unterseite der dritte Klebepunkt gesetzt.
Die Schraube, mit der die Schleiferkontaktplatine befestigt ist, sollte vor dem Einbau des Motors noch um 0,5mm gekürzt werden.

Die Originalplatine muß in dem gekennzeichnetem Bereich ausgefräst werden, alle elekrtinischen Bauteile sowie der alte Motorkontakt müssen entfernt werden.

Alternativ zu der Originallokplatine kann aus Epoxymaterial eine Ersatzplatine angefertigt werden, vorausgesetzt, auf Oberleitungsbetrieb wird verzichtet.

Da bis auf den Kondensator auf dem DHL100-Decoder auf der Oberseite keine elektrisch leitenden Punkte mit dem Lokchassis Kontakt bekommen können, wird dieser mit Nagellack isoliert. Bis auf diesen Kondensator (hier 2,9mm- deshalb der Schlitz im Chassis-) ist der Decoder nur 2,5mm dick und paßt somit genau in den Spalt neben dem Motor.


Der Decoder ist samt steckbarer Schnittstelle fertig verdrahtet und eingebaut. Alle Verbindungen sind soweit steckbar ausgeführt, daß für Wartungsarbeiten die Lok ohne Lötarbeiten zerlegt werden kann.


Zusätzlich habe ich der Lok noch eine LED-Spitzenbeleuchtung gegönnt (Stromaufnahme 10mA).

Fahrtest nach Umbau:
Die Geschwindigkeit beträgt 160km/h @12V (VVorbild @5,6V), die Anfahrspannung bei knapp 3V, die Gesamtstromaufnahme bei 30mA, in dem verbleibendem Spannungbereich laßt sich die Lok aber feinfühlig regeln.
Alle Meßwerte habe ich mit einem Labornetzgerät (geglättete Gleichspannung) ermittelt, mit einem Standard-Modellbahntrafo (Halbwelle/Vollwelle) läßt sich die Lok sehr gut regeln.
Eine Wirkung der Schwungmasse ist bei VVorbild nicht feststellbar.
Für Analogfahrer wäre ein Umbausatz mit Glasmachers-Schnecken ideal, Digitalfahrer können die Höchstgeschwindigkeit bei der Programmierung festlegen.

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