Diorama mit Rollbockgrube - Update 1/13 - 18. 3. 13

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vor gut einem Jahr gabs hier den Bericht von meinem Diorama:

http://www.mobablog.info/member-blog.php?id=1462

hier das Update zum Aktuellen Stand:
neben ein paar tehnischen Details im Untergrund wie z.B. Kabelstränge ordnen sind auch sichtbare Dinge neu dazugekommen:

+ 2 Weinert Signale
+ ein Hintergrund mit LED-Beleuchtung
+ die Nm-DKW





Selbstverständlich haben die Signale LED-Beleuchtung!
Der Zusammenbau des Sperrsignals ist relativ einfach, das 3-begriffige Flügelsignal mit den gefühlten50 Umlenkhebelchen an den Mastblenden usw. geht schon sehr in Richtung Geduldsprobe. Daß die Stellstangen unten durch den Antriebskasten geführt werden war das kleinere Problem. Der Bausatz ist halt auch schon etwas in die Jahre gekommen, sowas könnte man heute sicherlich besser. Bei den Abmessungen zeigt sich die Grenze zwischen Bauteildicke und maßstäblichen Dimensionen. Aber sieht natürlich schon sehr gut aus.

beide Signale einbaufertig auf einer gemeinsamen Grundplatte mit Vorwiderständen und Stelldrähten dran.

der Hintergrund aus Holz wird noch farblich enstprechend angepaßt, die LED-Lichtleiste bekommt den Strom über die beiden Haltestangen

hier die Wirkung von Hintergrund und Beleuchtung, sowie die beiden Signale vorne.

die Nm-DKW wird auf Pertinax-Schwellen nach Lageplan RHB r=80m Steigung 1:7 aufgelötet. im Bereich der Zungen und Backenschienen geht es erstaunlich eng zu, mir wird nun klar auch hier wird einiges an Geduld nötig sein.

eine Seite sind die Zungen schon eingebaut, andere Seite sind die Zungengelenke und die Bohrungen in den Schwellen zu sehen. ich hab 0,3mm Federstahldraht angelötet.

erstes Probeliegen am zukünftigen Einbauort

todesmutig setzt der Lokführer des Harzkamels zur Fahrt über die neue DKW an, gleich nachdem die Bahnaufsicht eine Sondergenehmigung zur Überfahrt erteilt hat

die Sondergenehmigung wird sofort gebraucht, es stehen dringende Transport an...
Obwohl die Rollböcke durch die sehr kleinen Räder im Bereich der Kreuzungspunkte der Geraden praktisch ohne Spurführung sind, klappt das erstaunlich gut. Da die DWK nicht nach FiNescale Kriterien gebaut ist, sind die Spurrillen im Verhältnis zu den Abmessungen der Räder usw. einfach sehr groß. Hier kommt man selbst bei supersorgfältiger Arbeit an die Grenze dessen was noch zuverlässig zu befahren ist.

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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von Kupzinger am 18. 3. 13
Ja wahnsinn Herr Kollege! Respekt vor der Detailarbeit. So ein Selbstbau-Gleis ist ja immer wieder eine Klasse für sich. Sieht super aus. Viel Erfolg beim Weiterbauen.
Kupzinger

Kommentar von eisenbahnseiten.de am 18. 3. 13
Absolut klasse! Schliesse mich meinem Vorredner an: Respekt vor der Detailarbeit!

Grüße Andreas

Kommentar von amayer am 19. 3. 13
Hallo Martin,

da ich mich selbst schon mit dem Gleisselbstbau rumgeärgert habe, weiß ich, wie friemelig das ist. Und dann auch noch Nm!!! Mein voller Respekt für diese Arbeit! Das wird ein wirklich tolles Rangierdiorama und der ebenfalls "nervenaufreibende" Signalbausatz von Weinert wertet das ganze nochmals auf!

Viele Grüße,
Andreas

Kommentar von joka am 20. 3. 13
moin martin,

chapeau!!! schön, daß dich die "fummelei" nicht untergekriegt hat. es sieht einfach klasse und sehr wirklichkeitsnah aus, besonders mit der zug-garnitur.

ich wünsch dir viel spaß weiterhin beim basteln

hg
jörg

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