Matthiasberg - 7. 9. 08

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Meine erste Anlage (abgesehen von einer HO-Platte im Jugendalter), 2004 gebaut, Mittelgebirgsthema. 180x75 cm mit drei Ebenen, drei Stromkreise, 2/3 der ca 20 m Gleise verdeckt, damit man nicht vorher weiß, welcher Zug wo rauskommt. Sehr detailliert, aber doch zu sperrig und schwer, steht jetzt ungenutzt im Keller. Weitere Bilder auf meinen Websites www.frankenbahnen.de unter Strecken/Matthiasberg. Außerdem ist die Anlage inzwischen mit einem Staubschutz aus durchsichtiger Folie versehen, der wie ein Rollo einfach auf und zu gezogen werden kann. Und noch was: man kann diverse Berge abnehmen, kommt an jede (!) Stelle der Gleise ran. Zusätzlich ist links im Boden eine große Öffnung, wo man Kopf und Arme reinkriegt.

Nachtrag: Anlage im Frühjahr 2015 für weniger als den Materialwert, dafür in gute Hände verkauft.


Gleisplan. Links und rechts sind am Plattenrand bewußt Gleisenden, um später ggf die Anlage erweitern zu können. Ich könnte die Anlage also mit anderen Segmenten verbinden.

Gesamtansicht von links.

Gesamtansicht von rechts.

Meine ersten Versuche, Mauersteine in Gips zu ritzen, mein erstes selbst gelötetes Geländer.

Leitplanke aus Messingdraht, Aschenbecher aus Luftgewehr-Diabolos, Briefkasten aus Holzrest und selbst bedruckt/bemalt, Fahrplan in excel geschrieben, ausgedruckt und an Büroklammerdraht gelötet, Laternen auch Eigenbau.

Propangastank aus Rundstab des ehemaligen Kinderbetts von Matthias gefeilt, Fundament des Tanks aus Silvesterraketenholz, Zaungeflecht aus Geschenkband.

Kleines Detail vom linken Anlagenrand.

Gäbe es echte Menschen mit 12 mm Körpergröße, könnten die vorbildgerecht die Gleise unterqueren. Treppen und Geländer sind funktionstüchtig montiert. Leider hat sich der Weißleim im Gleisschotter im Laufe der Zeit an dieser Stelle hell verfärbt, ärgerlich.

Verladekran aus Messingrohr, voll drehbar, abgehängte Kabel aus Litze, Elektromotor am Auslegerende ist eine Diabolo, Stahlseil aus Trafodraht, Kranhaken gebogen und gelötet.

Ich weiß noch genau, wie ich diese Holzhalle bastelte, als meine Frau auf einem Elternabend in der Schule war... Betonfundament wieder aus Silvesterraketenstab, Balken aus dicken Streichhölzern, Dach aus Wellpappe. Öltank aus Rundholz gefeilt, dessen Deckel ist ein mit einem Bürolocher ausgestanztes Kartonstück. Die Beleuchtung funktioniert, zwei Lämpchen einer Weihnachtskette an Trafodraht gelötet.

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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von harry_rail am 7. 9. 08
Sehr schön gestalltet mit ein paar sehr netten Details..
beneidenswert.. wenn ich meine Anlage so anschaue.. da ist von Landschaft noch lang keine Rede.. :-)

Gruß
Harry

Kommentar von HJBW am 7. 9. 08
Einfach klasse, zu schade, um die Bahn nicht zu benutzen; verkaufen statt 'rumstehen zu lassen!

Gru Helmut

Kommentar von rossi am 7. 9. 08
Hallo

Hut ab, sehr schöne, liebevoll gestaltete Details. Du musst ein aufmerksamer Beobachter Deiner Umwelt sein und kreativ dazu! Viel zu schade, die Anlage nur rumstehen zu lassen. Übrigens, den im Schotterbett hervorscheinenden Weissleim einfach übersprayen (Dose, Airbrush, Pulverfarbe, usw.), Gleise mit Rostfarbe überpinseln und Laufflächen reinigen, danach dürfte die Realität wieder hergestellt sein.

Weiter so...

Gruss
Rossi

Kommentar von -HGH- am 7. 9. 08
Danke für Eure Kommentare! Verkaufen statt rumstehen lassen? Interessant, daß Ihr das erwähnt, denn mit dem Gedanken spiele ich wirklich. Fällt halt schwer, weil es mein Erstlingswerk ist und sehr, sehr viele Erinnerung dran hängen. Außerdem wäre es schwer, einen Preis zu definieren. Abgesehen vom Material, was ist so eine Anlage wert?

Kommentar von KU Müller am 7. 9. 08
Hallo,

kannst Du eine nähere Erklärung zum Staubschutz geben, oder evtl. ein Bild davon einstellen?

Gruß
K.U.Müller

Kommentar von Martin S. am 3. 1. 11
Moin,

schöne Anlage, wunderbare Selbstbau-Details, das gefällt mir ausgesprochen gut! Besonders der kleine Schuppen mit Wellblechdach ist sehenswert. Da sieht man mal, was man aus Resten alles machen kann!

Gruß,
martiN.

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