N Anlage in Spantenbauweise aus Panzerkarton II - 2. 8. 16

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ich möchte in diesem Eintrag die Straßen bzw. den Bau der Bäume etwas näher darstellen.
Hier einmal Gestaltung der Straßen bzw. des Verladeplatzes.


Erik


Gips aufgebracht und mit einer Schablone aus Kunststoff abgezogen um das typische Profil einer Pflasterstraße zu erhalten

Mit einer Nähnadel habe ich dann über Tage das Pflaster in die Straße bzw. Verladeplatz eingeritzt. Auf dem Bild ist ein Bahnsteig zu sehen, aber die Technik habe ich analog auch bei den Straßen bzw. Verladeplatz angewandt

Das Gravieren der Straße ist beendet. Kleinere Pflastersteine sind mit der Nadel kaum möglich. Aber auch hier gilt wie so oft: der Gesamteindruck zählt mehr als Maßstäblichkeit! Was nützt die richtige Größe, wenn es mit dem Auge kaum noch wahrnehmbar ist.

Die Gravur des Verladeplatzes

Danach habe ich die Straße mit einer Grundierung versehen, welche eigentlich nicht wirklich notwendig war. Ich empfehle, zuerst alles mit Tiefengrund zu behandeln und danach die Grundfarbe aufzubringen.

Als Grundfarbe habe ich mir mit Acrylfarben 2 verschiedene Farbtöne zusammengestellt:
1) Porphyrpflastersteine mit terracotta/ mittelbraun/ grau/ rot
2) Schlackepflaster mit blau/ grau/ schwarz/ weiß
Einfach auftragen und eine Nacht durchtrocknen lassen. Durch den Tiefengrund dauert es entsprechend länger.

Hier die Schlackepflasterstraße mit der Grundierung. Nach dem Abtrocknen der Grundierung habe ich stark verdünnte Acrylfarbe weiß/ grau/ mittelbraun gemischt, um die Fugen zu colorieren. Diese Farbe immer schön verteilen und das mehrmals wiederholen. Hier zeigt sich, dass es besser ist, den Grundfarbton etwas dunkler zu halten, da durch die Farbgebung der Fugen alles etwas aufgehellt wird.

Das Gleiche habe ich an der Porphyrstraße durchgeführt.

Und so sieht es aus, wenn die Fugenfarbe abgetrocknet ist. Hier der Verladeplatz.

Die fertige Pflasterstraße mit Begrünung

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Folgende Kommentare wurden hinzugefügt:

Kommentar von gosswald am 2. 8. 16
Das ist aber viel Arbeit!!! Das Resultat ist einfach Klasse, vielen Dank für das Teilen!
LG
Günter

Kommentar von r.polli am 2. 8. 16
besser geht eine Strasse wirklich nicht, tolles Ergebniss.
LG
Roland

Kommentar von Richard G. am 3. 8. 16
....... was nützt die Maßstäblichkeit, wenn man es nicht mehr erkennen kann?

Genau das ist die richtige Ausgangslage. Wie hier bei dem Straßenpflaster sollte man abwägen, ob maßstäblich unsichtbar oder etwas größer und dann ein sehr gutes Ergebnis. sieht toll aus!

Richard

Kommentar von joka am 3. 8. 16
moin erik,

die schlackenpflaster-straße und vor allem der verladeplatz mit dem großen, sichtbar gewordenem "pflasterfleck" unter weggebrochenem asphalt, sind, auch von der idee her, erste sahne an modellbau.

schöne bilder und sehr eindrucksvolle doku.

hg
jörg

Kommentar von N-Bahn-Tom am 6. 8. 16
Hallo,

große Klasse! War sicher eine langwierige Arbeit. Das Ergebnis ist aber überzeugend. Sieht absolut realistisch aus!

Gruß Thomas

Kommentar von Stefan am 7. 8. 16
Moin Erik!

Chapeau! Mehr muss man nicht sagen.

Viele Grüße!

Kommentar von Guido am 18. 8. 16
Hehe...
moin moin,
diese Prozedur kenne ich, meine Frau wollte mich schon weg sperren lassen.
Noch ein kleiner Tip: ich habe die Farbe gleich mit in die Grundmasse eingearbeitet, damit habe ich mir alle weiteren Farbarbeiten bis auf die Fugen gespart.
Ich nehme am liebsten Abtönfarben und einen Schuß Weißleim hinzu, damit neigt die Masse nicht zu so schnellem wegbrechen.

Ansonsten weiterhin viel Sppaß beim Fugen kratzen, tolle Arbeit die Du da gemacht hast.

Schöne sonnige Grüße

Guido

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